Joomla ist eine
freie Software und
Open Source! Dies bedeutet: Jeder kann an dem Projekt mitarbeiten, es weiter entwickeln und es für seine eigenen Zwecke kostenlos einsetzen und auch grundlegend verändern. Egal ob privat oder kommerziell. Ebenfalls trifft dies auf die meisten Erweiterungen zu. Gelegentlich bezahlt man nur eine kleine Lizenzgebühr und kann es dann auch für seine eigenen Zwecke beliebig anpassen (
Proprietäre Software und
Open Source).
Anbieter von rein kostenpflichtigen WCM-Systemen (die oft unter den Begriff Closed Source fallen), stellen die andere Seite dieser Medaille da. Zwischen diesen beiden von Grund auf unterschiedlichen Ansätzen werden gerne besonders die Vor- und Nachteile hervorgehoben. Im Fall von Joomla treffen diese Nachteile jedoch kaum noch zu.
Dies heißt jedoch nicht, dass Joomla prinzipiell besser geeignet ist. Vorallem größere Firmen haben spezielle Wünsche und benötigen entsprechende Anpassungen. Sind diese in einer kommerziellen Software schon vorhanden und erprobt, warum dann ein anderes Unternehmen für viel Geld mit der Programmierung beauftragen? Sollten Sie unsere Preis-Leistungs-Garantie in Anspruch nehmen, weisen wir Sie darauf hin, falls eine andere Agentur wirklich besser für Sie geeignet sein könnte.
Nun die angeblichen Nachteile über Open Source in Bezug auf Joomla:
Open Source ist nicht sicher
Die meisten Experten sind der Meinung, dass Open Source in etwa genau so sicher ist wie Closed Source oder halten Open Source für sicherer. Am wichtigsten ist wohl, wie stark das Augenmerk auf das Thema Sicherheit gelegt wird.
Dies ist bei Joomla im hohen Maße der Fall. Das so genannte Joomla Security Strike Team prüft Veränderungen an Joomla genau und steht auf den Informationslisten vieler Hackerseiten. Eventuelle Sicherheitslücken werden unmittelbar in ein Update umgesetzt, über die man sich dann auch unmittelbar per Newsletter informieren lassen kann. Außerdem findet man auf der offiziellen Seite eine ausführliche Sicherheits-Checkliste, die ständig aktualisiert wird
Aufgrund dessen kann man Joomla wohl eher zu den sicheren Anwendungen zählen!
Open Source Projekte werden plötzlich nicht mehr weiterentwickelt
Bei kleinen Projekten kann dies sicherlich der Fall sein. Joomla wurde schon mehrfach komplett überarbeitet und wird mittlerweile von einer großen Masse von Menschen aus der ganzen Welt gemeinsam entwickelt. Da dieses Projekt als Community entwickelt wird, hat niemand allein das Recht es zu beenden.
Schlechtes Know-How, Stabilität und Performance
Firmen die Ihr eigenes WCMS entwickeln, kennen es wie Ihre Westentasche und können so besonders effizient Veränderungen darin vornehmen. Dies wird in den meisten Fällen richtig sein. Heute gibt es allerdings eine Vielzahl von Software, die das gemeinsame Zusammenarbeiten über den ganzen Globus stark verbessert.
Entwicklungen finden in Joomla heute auf ausgeklügelten Standards statt, die die Entwicklung in andere Richtungen auch leicht für außenstehende Personen ermöglicht. Die Veränderungen einzelner Programmierer können leicht isoliert und verglichen werden (s. SVN). So lassen sich Programmierer, die sich nicht exakt an diese Standards halten, leicht finden und berichtigen.
Dank diesen Standards ist vorallem Stabilität und Performance auch bei komplexen Anwendungen gegeben.
Kein Anspruch auf Gewährleistung, Garantie und Support
Ja, dies gibt es bei Open Source grundsätzlich nicht. Allerdings kann man dies mit einer auf das entsprechende System spezialisierten Firma über einen Supportvertrag vollkommen ausgleichen. Hinzu kommt, dass man bei Open Source die Fehlermeldung oder das Problem einfach in eine Suchmaschine eingeben kann und häufig eine gute Antwort bekommt.
Open Source WCMS-Systeme erfüllen nicht die Wünsche großer Firmen oder lassen sich nicht leicht in andere Software integrieren.
Joomla verfügt über eine komplett integrierte XML-RPC Schnittstelle. Hierbei handelt es sich um einen Standard, der in jeder aktuellen Programmiersprache verfügbar ist. Mit diesem Standard können leicht Schnittstellen geschrieben werden. Von der einfachen Auslesung von Informationen, bis hin zu der komplett automatisierten Steuerung von Joomla. Viele Anbindungen an, für Großkunden konzipierte, Softwares wie beispielsweise SugarCRM oder Alfresco, existieren bereits.
Natürlich hängt es gerade bei diesem Punkt von den individuellen Anforderungen eines Unternehmens ab, wer das bessere Angebot machen kann.